Was macht ein Handy zum Outdoorhandy?
Der Begriff Outdoorhandy beinhaltet zunächst einmal das Wort Outdoor. Dies bedeutet draußen, außerhalb der Wohnung und außerhalb eines beheizten Büros. Ein Outdoorhandy sollte also besonderen Belastungen standhalten und auch unter extremen Witterungs- und Umgebungsbedingungen funktionieren. Ein robustes Gehäuse, welche mindestens gegen Spritzwasser geschützt ist, sollte das Handy als minimale Anforderung aufweisen. Einige Hersteller garantieren sogar für die Funktionsfähigkeit, wenn das Gerät bis zu einem Meter tief unter der Wasseroberfläche war. Der Schutz gegen Wasser ist aber nicht ausreichend. Gleichzeitig sollte das Gerät auch gegen Staub und Schmutz immun sein. Ein gewisses Maß an Schlagfestigkeit kennzeichnet das Gehäuse dieser Handys. Diese Widerstandsfähigkeit wird durch die Verwendung von besonderen Materialien für das Gehäuse und das Display erreicht.
Da der Nutzer zum Beispiel im Wald keine Steckdose zur Verfügung hat, sollte das Gerät auch eine größere Akkukapazität vorhalten, als ein normales Mobiltelefon. Der Verzicht auf technische Extras, wie Touchscreen oder eine Videowiedergabe Funktion ermöglichen dem Akku von vornherein eine längere Lebensdauer. Manche Akkus von Outdoorhandys halten bis zu 9 Stunden Gesprächszeit oder 600 Stunden im Bereitschaftsmodus. Diese Zeit entspricht einem Zeitraum von 25 Tagen. Ein weiteres Kriterium, welches ein Handy zum Outdoorhandy macht, ist die Resistenz gegen extreme Temperaturschwankungen und ein extra lauter Lautsprecher. Für den Einsatz zu Nachtzeit ist in diesen Handys eine Taschenlampe integriert. Diese Lampe ist mit LED Leuchtmitteln ausgerüstet und hat dadurch eine hohe Leuchtkraft und eine längere Lebensdauer.
