Was sind eigentlich CNC Fräsen?
CNC-Fräsen (CNC - Computerized Numerical Control) sind Maschinen zur industriellen Metallverarbeitung, die mit bis zu 5 Achsen gleichzeitig arbeiten können und über Maschinenprogramme gesteuert werden. Die Programmierung für jeden Werkstückstypen muss von einem Facharbeiter erstellt werden. CNC Fräsen eignen sich besonders zur Massenfertigung aufgrund ihrer hohen Arbeitsgeschwindigkeiten. Die Bewegungen der Achsen werden durch Vorschübe geregelt. CNC-Fräsen werden zum Teil mit extremen Vorschüben von 60 m/min und Drehzahlen von 100.000 U/min betrieben, die Betriebszahlen im Normbetrieb sind jedoch deutlich geringer, wodurch die Maschinen geschont werden. Jede CNC Maschine besitzt ein Werkzeug-Wechselmagazin, aus dem automatisch die benötigten Aufsätze auf den Fräskopf gesetzt werden.
Durch CNC Verfahren werden Möglichkeiten wie z.B. das 3D-Fräsen erst vollständig ausgeschöpft und neue Fertigungsverfahren entwickelt und realisiert. Die CNC Fräse fährt das Werkstück in vielen kleinen Bahnen ab und trägt jedes Mal etwas mehr Material ab. Durch die 5 Achsen ist möglich, den Fräsaufsatz in jedem erdenklichen Winkel, als auch aus jeder Richtung an das Stück heranzufahren. Dadurch kann die Komplexität der Werkstücke immer weiter zunehmen.
Bei den verschiedenen CNC Maschinen unterscheidet man drei verschiedene Steuerungsmechanismen: Punktsteuerung, Streckensteuerung und Bahnsteuerung. Neuere Maschinen haben oft mehr als 5 Bearbeitungsachsen, um zusätzlich Rotationen um die Hauptachse durchführen zu können. Dies beschleunigt die Fertigung und verkürzt die Fahrwege. Zu den Kenndaten von CNC Fräsen gehören die Arbeitsraum-Koordinaten (Verfahrwege in X, Y und Z-Richtung), Antriebsleistung und Drehzahlbereiche.
