Klassiker - Horrorfilme
Horrorfilme sind ein Filmgenre, dessen Hauptziel es ist, beim Zuschauer Angst und Erschrecken auszulösen. Bekannte Horrorfilme sind z.B. „Nightmare on Elmstreet“, „Scream“, „Der weiße Hai“, „Friedhof der Kuscheltiere“ oder auch „Der Exorzist“. Ein zentrales Motiv ist oft die unklare Grenze zwischen Belebtem und Unbelebtem, sei es eine plötzlich zum Leben erwachte Puppe oder ein eigentlich bereits verstorbener Mensch, der als seelenloser Zombie, Vampir oder die Lebenden verfolgender Geist wieder auftaucht. Eine Reihe von Horrorfilmen, die sogenannten Splatter, baut primär auf dem Aspekt des Ekels auf – hier stehen, oftmals in Nahaufnahme, abgeschlagene Gliedmaßen, Innereien, literweise Blut und andere als ekelig einzuordnende Elemente im Mittelpunkt.
Horrorfilme einer weiteren Art bedienen sich subtilerer Mittel, um beim Zuschauer Angst auszulösen. Oftmals ahnt in diesen Filmen der Zuschauer das Grauen vielmehr als dass es für ihn wirklich sichtbar wird. Dies kann durch Geräusche, spannungssteigernde Musik oder Gegenstände erreicht werden, die ohne offensichtliches menschliches Zutun ihre Position verändern. Ein beliebtes Motiv für Horrorfilme stellen ebenfalls außer Kontrolle geratene Tiere dar, sei es in der unberechenbare Meeresbewohner in „Der Weiße Hai“ oder die menschenmordenden Vögel im gleichnamigen Hitchcock-Klassiker. Eine Reihe von Horrorfilmen wurde im Film „Scary Movie“ parodiert, der dort auftretende Klischees und Stereotype überspitzt darstellte. Als Grundhandlung wurde hierbei der maskentragende Mörder der „Scream“-Filmreihe übernommen.
