Der Weg in die PKV: Oftmals eine Überwindung
Wie der Klassiker unter den Geldanlagen inzwischen das Tagesgeldkonto ist und das Sparbuch so gut wie verdrängt hat (jedenfalls bei der jüngeren Generation), so ist auch die GKV bei den Versicherten (auch bei denen, die sich einen Übertritt in die PKV leisten könnten) ein Klassiker und hat den Rang von Beständigkeit und Sicherheit. Dabei ist es nicht gefährlich in eine Private Krankenkasse einzutreten. Doch die meisten Arbeitnehmer, die sich das vom Gehalt her erlauben können weil sie über der Beitragsbemessungsgrenze liegen bzw. Selbständige und Freiberufler, die sowieso in die PKV wechseln könnten, haben richtig Angst vor einem Wechsel. Sie haben Angst die Beständigkeit der Leistungen zu verlieren. Dabei wurde der Leistungskatalog der GKV in den letzten Jahren mehr und mehr zusammengestrichen. Und auch PKV hat einiges an Zugeständnissen machen müssen. Wie zum Beispiel die Einrichtung von einem Basistarif, in dem erst einmal alle landen für 18 Monate, die von der GKV in die PKV übertreten. Das heißt selbst bei einem Übertritt hat man, auch wenn meist weniger Beitrag, nicht mehr Leistungen als auch in der GKV. Doch schon hier kann man diverse Zusatzversicherungen abschließen für die Zähne und den Heilpraktiker.
Was wird später?
Die Frage, die jedoch sehr viele quält ist die Frage, was später wird. Wie entwickeln sich di Beiträge im Alter? Wie soll man dies von der Rente dann noch bezahlen? Dafür jedoch gibt es auch den Basistarif. Eigentlich sollen in diesen alle Versicherten hinein, die 55 Jahre und älter sind. Es handelt sich hierbei jedoch um eine Leistungsbeschränkung, weshalb viele, auch wenn viel jünger zögern in die PKV überzutreten.
