Festgeldanlagen in der Schweiz

Eine Festgeldanlage in der Schweiz bietet dem Anleger, auch Nicht-Schweizern, eine als sehr sicher anzusehende Form der Kapitalanlage kombiniert mit einem den deutschen Geldinstituten gegenüber stark erweiterten Bankgeheimnis. Den beispielsweise für bundesdeutsche Behörden sich so gläsern darstellenden Anleger nach deutschen Richtlinien für das Bank- und Geldanlagewesen gibt es in der Schweiz gar nicht. Diese sprichwörtliche Verschwiegenheit lassen sich die Schweizer Banken natürlich auch entlohnen, dies geschieht meist durch einen vergleichsweise niedrigeren Zinssatz. Kapitalanlagen unter 100.000 CHF werden in Festgeldform kaum oder gar nicht angeboten, bei den Eidgenossen liegen die Schwellenwerte da deutlich höher als in der BRD. Auf den Zinsertrag erhebt der Staat eine einmalige Verrechnungssteuer in Höhe von 35%, weitere Gebühren oder Nebenkosten fallen aber nicht an.

Festgeld Schweiz kann von einer Woche bis zu 12 Monaten Dauer gezeichnet werden, die Konditionen wie Zins, Rückzahlungstermin und Betrag werden bei Zeichnung starr festgeschrieben für die Gesamtdauer der Laufzeit. Neben der Kontoführung in Franken sind auch Euro und US-Dollaranlagen bei fast allen Banken möglich, andere frei konvertierbare Währungen nur auf Anfrage. Eine Teilrückzahlung oder Erhöhung ist grundsätzlich statthaft, Sie sollten sich diese Option bei Bedarf schon bei der Zeichnung ausbedingen. Das Schweizer Bankgesetz schreibt zwar eine Einlagensicherung vor, diese ist aber auf 30.000 CHF je Anleger limitiert. Dennoch gehören Guthabenkonten bei einer Schweizer Bank zu den sichersten Geldanlagen der Welt. Zinssätze sind nicht festgeschrieben, sondern fluktuieren marktnah und täglich, variieren obendrein von Bank zu Bank. Ein entsprechender Festgeldzinsen Vergleich kann sich durchaus für Sie lohnen.



 
 
 

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