Digitale Tafeln
Ist es Ihnen noch in den Ohren, dieses teilweise kratzende Geräusch, um es einmal so auszudrücken. Wenn die Lehrkraft früher in der Schule mit der Kreide etwas man die Tafel geschrieben hat. Ja, das waren noch Zeiten. Jedoch nun stehen für diese Kreide-Tafeln die Fahnen auf Halbmast. Sie sind am aussterben. Auch hier macht der Fortschritt leider nicht Halt. Auf siegesreichem Vormarsch, der High-Technik entsprechend, kommen die digitalen Tafeln. Es gibt keine weißen Hände mehr, beim Abwischen der Kreidefarbe von der alten Tafel, wenn gerade kein Schwamm oder ein Tuch zur Hand war. Bilder, Texte und vieles mehr können per Computer oder Beamer einfach auf die Tafel projiziert werden. Selbstverständlich kann die Digital-Tafel auch per Stift direkt, bedient werden.
Schauen wir aber doch einmal den Tatsachen ins Gesicht. Wenn man den Medien und Umfragewerten Glauben schenken darf, dann sind digitale Tafeln zwar modern und im Gegensatz zu den alten Kreide-Tafeln um vieles einsatzfähiger. Sind sie denn aber wirklich lebensnotwendig? Gerade viele Schulen kämpfen um den sogenannten “letzten Penny”, um Anschaffungen technischer Geräte durchzusetzen. Klar, moderne Dinge sind (meistens) immer besser als alte Dinge, aber wenn der kostenverursachende Bereich betrachtet wird, auch nicht gerade billiger, im Gegenteil, meist sogar wesentlich teurer. Digitale Tafeln gibt es, wie könnte es auch anders sein, in verschiedenen Ausgaben/Variationen. Erhältlich sind digitale Tafeln schon seit 1995.
